Druckluftwissen
Einsparrechner: Druckluft-Wärmerückgewinnung
Nutzen Sie die Abwärme Ihres Kompressors als wertvolle Energiequelle. Mit moderner Wärmerückgewinnung senken Sie nachhaltig Ihre Energiekosten, reduzieren Ihren CO2-Ausstoss und steigern gleichzeitig die Effizienz Ihres Betriebs.
Dieser Kalkulator berechnet das jährliche Einsparpotenzial aus Rückgewinnungswärme: Energie (kWh), Kosten (CHF) und CO2.
- Wie funktioniert der Kalkulator?
So nutzen Sie den Wärmerückgewinnungs-Kalkulator
Mit diesem Rechner ermitteln Sie in wenigen Schritten das jährliche Einsparpotenzial Ihrer Druckluftanlage durch Wärmerückgewinnung.
Schritt 1: Anlagendaten eingeben
Geben Sie die wichtigsten Kenndaten Ihrer Druckluftanlage ein:
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Volumenstrom in m³/min
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Betriebsdruck in bar
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Kompressorkühlart (luft- oder wassergekühlt)
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Vorlauf- und Rücklauftemperatur Ihres Heizsystems
Schritt 2: Energiekosten definieren
Tragen Sie Ihren aktuellen:
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Energiepreis in CHF/kWh
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Volllaststunden pro Jahr
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Bisherige Energiequelle (Gas, Öl, Kohle oder Strom) ein.
Schritt 3: Ergebnisse auswerten
Der Rechner zeigt Ihnen automatisch:
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Ihre jährliche Energieeinsparung in kWh
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Ihre jährliche Kosteneinsparung in CHF
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Ihre CO2-Einsparung pro Jahr
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den benötigten Heizwasser-Volumenstrom für Ihr Heizsystem
Optional: Erweiterte Einstellungen
Unter „Erweiterte Einstellungen“ können Sie bei Bedarf:
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die spezifische Kompressorleistung anpassen
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den CO2-Faktor individuell festlegen
Ergebnis
Sie erhalten eine realistische Einschätzung, wie viel Energie, Kosten und CO2 Sie durch den Einsatz einer Wärmerückgewinnung aus Ihrer Druckluftanlage einsparen können.
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Darum ist es heute wichtiger denn je, Energie und Ressourcen einzusparen
Energieeffizienz ist längst kein „Nice-to-have“ mehr. Sie ist ein handfester Wettbewerbsfaktor – und gleichzeitig einer der wirksamsten Hebel, um Umweltbelastung und CO2-Emissionen zu senken. Wer jetzt in Einsparungen investiert, reduziert laufende Kosten, stärkt die Planungssicherheit und positioniert den Betrieb zukunftsfähig.
Energiepreise: Volatilität bleibt, Planungssicherheit wird wichtiger
Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren erlebt, wie stark Energiepreise schwanken können. Selbst wenn sich Marktpreise zeitweise entspannen, bleiben die Treiber für einen erhöhten Kostendruck bestehen: steigender Strombedarf (z.B. durch Elektrifizierung), notwendige Netzinvestitionen sowie geopolitische Risiken und Rohstoffabhängigkeiten. Die Internationale Energieagentur erwartet weiterhin kräftiges Wachstum der Stromnachfrage bis 2030.
Genau deshalb lohnt es sich, den Verbrauch dauerhaft zu senken: Jede eingesparte kWh reduziert die Abhängigkeit von Preisbewegungen.
Umwelt & Nachhaltigkeit: Erwartungshaltung steigt
Nachhaltigkeit ist heute mehr als ein Image-Thema. Kunden, Mitarbeitende, Investoren und Partner achten zunehmend darauf, wie Unternehmen mit Energie und Ressourcen umgehen. Gleichzeitig zeigt die Wissenschaft klar, dass rasche Emissionssenkungen notwendig sind, um die Erderwärmung zu begrenzen. Der IPCC betont, dass dafür „tiefe, schnelle und anhaltende“ Emissionsreduktionen in allen Sektoren nötig sind.
Wer Effizienzprojekte umsetzt, kann diese Wirkung zudem messbar machen – und damit glaubwürdig kommunizieren.
Strengere Zielvorgaben: CO2-Reduktion wird zur Pflichtaufgabe
Regulatorik und Zielvorgaben werden in vielen Ländern und Industrien verschärft. In der EU ist das Ziel verankert, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55% gegenüber 1990 zu senken („Fit for 55“), mit dem Pfad zur Klimaneutralität bis 2050.
Auch die Schweiz verfolgt klare Klimaziele: Das Netto-Null-Ziel bis 2050 ist im Klima- und Innovationsgesetz verankert, das 2025 in Kraft getreten ist.
Das bedeutet: CO2 wird in Planung, Reporting und Investitionsentscheiden immer stärker berücksichtigt. Effizienz senkt nicht nur Kosten, sondern reduziert auch den Druck durch Vorgaben und Nachweispflichten.
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